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Lebensmittelechter Kunststoff: Welche Werkstoffe sind für Lebensmittel geeignet?

31.08.2026

5 Minuten

Lebensmittelechter Kunststoff

Lebensmittelechter Kunststoff: Definition, Zulassungen & Werkstoffe

Lebensmittelechter Kunststoff kommt überall dort zum Einsatz, wo Werkstoffe direkt oder indirekt mit Lebensmitteln in Kontakt stehen. Damit Kunststoffe für diesen Einsatz geeignet sind, müssen sie strenge rechtliche Anforderungen erfüllen, darunter die Verordnung (EU) Nr. 10/2011, die Rahmenverordnung (EG) Nr. 1935/2004 sowie in Deutschland das Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB). Für internationale Anwendungen spielen zudem die FDA-Vorgaben der US-amerikanischen Food and Drug Administration eine wichtige Rolle.

Zu den wichtigsten lebensmittelechten Kunststoffen gehören Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), PET, PTFE, Polyamid (PA) und Polyurethan (PU), die je nach Anwendung unterschiedliche Eigenschaften bieten. Während einige Werkstoffe vor allem für Verpackungen und Behälter genutzt werden, eignen sich andere für technisch anspruchsvolle Bauteile in Maschinen und Produktionsanlagen der Lebensmittelindustrie.

Als Hersteller von kundenspezifischen Kunststoffbauteilen entwickeln wir bei INTERNORM lebensmittelkonforme Werkstofflösungen. Insbesondere bei Rollen, Walzen, Abstreifern und weiteren technisch beanspruchten Bauteilen kommt unser lebensmittelechtes Polyurethan zum Einsatz.

Was bedeutet „lebensmittelecht”?

Ein Kunststoff gilt als lebensmittelecht, wenn er bei bestimmungsgemäßem Kontakt mit Lebensmitteln keine gesundheitsschädlichen Stoffe abgibt und weder Geschmack, Geruch noch Farbe der Lebensmittel beeinflusst. Solche Werkstoffe kommen unter anderem in Verpackungen, Behältern, Förderanlagen und technischen Bauteilen der Lebensmittelindustrie zum Einsatz. Entscheidend ist, dass ihre Eigenschaften auch unter den vorgesehenen Einsatzbedingungen erhalten bleiben.

Ein zentraler Begriff in diesem Zusammenhang ist die Migration. Darunter versteht man den Übergang von Stoffen aus einem Kunststoff in das Lebensmittel. Dieser Stoffübergang unterliegt gesetzlich festgelegten Grenzwerten, um die Sicherheit der Verbraucher zu gewährleisten. Die Anforderungen beziehen sich dabei nicht nur auf den Grundwerkstoff, sondern auch auf enthaltene Additive, Farb- und Hilfsstoffe.

Wichtig ist außerdem, dass „lebensmittelecht“ keine eigenständige rechtliche Kategorie darstellt. Maßgeblich ist vielmehr die nachgewiesene Konformität eines Materials mit den geltenden Vorschriften für Lebensmittelkontaktmaterialien. Entscheidend sind dabei die konkrete Rezeptur, die Einsatzbedingungen und die entsprechenden Prüf- und Nachweisdokumente.

Genau hier setzt INTERNORM an: Durch die gezielte Auswahl und Formulierung geeigneter Rohstoffe entwickelt das Unternehmen unter anderem Polyurethan-Systeme für Anwendungen mit Lebensmittelkontakt. Im Fokus steht dabei nicht allein der Werkstoff, sondern die auf die jeweiligen Anforderungen abgestimmte Materialrezeptur. Erst das Zusammenspiel aus Werkstoffauswahl, Formulierung und nachgewiesener Konformität ermöglicht den Einsatz als lebensmittelkonformes Bauteil in der Lebensmittelindustrie.

Rechtliche Grundlagen & Zulassungen – EU 10/2011, LFGB, FDA

Kunststoffe für den Lebensmittelkontakt unterliegen in Europa klar definierten rechtlichen Anforderungen. Die zentrale Vorschrift ist die Verordnung (EU) Nr. 10/2011, die festlegt, welche Stoffe für die Herstellung von Kunststoffmaterialien und Kunststoffgegenständen mit Lebensmittelkontakt verwendet werden dürfen. Grundlage hierfür ist eine sogenannte Positivliste, in der zugelassene Ausgangsstoffe, Additive und Hilfsstoffe aufgeführt sind. Ergänzt wird sie durch die Rahmenverordnung (EG) Nr. 1935/2004, die allgemeine Anforderungen an alle Materialien mit Lebensmittelkontakt definiert. In Deutschland gelten zusätzlich die Vorgaben des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuchs (LFGB).

Ein zentraler Bestandteil der gesetzlichen Bewertung ist die Migration von Stoffen aus dem Kunststoff in das Lebensmittel. Die EU-Verordnung legt hierfür konkrete Grenzwerte fest. So darf die Gesamtmigration maximal 10 mg pro dm² Kontaktfläche beziehungsweise 60 mg pro kg Lebensmittel betragen. Darüber hinaus gelten für bestimmte Stoffe individuelle Grenzwerte der spezifischen Migration (SML). Diese Anforderungen stellen sicher, dass keine gesundheitsgefährdenden Stoffmengen auf Lebensmittel übergehen. Unternehmen, die Produkte in die USA exportieren, orientieren sich außerdem an den Vorgaben der US Food and Drug Administration (FDA).

Für Einkäufer und Konstrukteure ist jedoch nicht allein die Materialbezeichnung entscheidend. Der wichtigste Nachweis in der Praxis ist die Konformitätserklärung (Declaration of Compliance, DoC) des Herstellers. Sie dokumentiert, dass ein Werkstoff oder Bauteil die einschlägigen Anforderungen erfüllt und für den vorgesehenen Lebensmittelkontakt geeignet ist. Bei INTERNORM wird die Konformität bereits bei der Werkstoffauswahl und Formulierung berücksichtigt, um lebensmittelkonforme Polyurethan-Lösungen für anspruchsvolle Anwendungen bereitzustellen.

INTERNORM Bauteil für Lebensmittelkontakt

Anforderungen an lebensmittelechte Kunststoffe

Lebensmittelechte Kunststoffe müssen nicht nur die gesetzlichen Anforderungen erfüllen, sondern auch den Belastungen im praktischen Einsatz standhalten. In der Lebensmittelindustrie sind insbesondere Temperaturbeständigkeit, mechanische Festigkeit, chemische Beständigkeit und Hygiene entscheidend.

Die Temperaturbeständigkeit spielt eine wichtige Rolle, da Kunststoffe sowohl niedrigen Temperaturen in Kühlanlagen als auch erhöhten Temperaturen bei Reinigung, Sterilisation oder Heißabfüllung standhalten müssen. Gleichzeitig ist eine ausreichende mechanische Festigkeit erforderlich. Je nach Anwendung müssen Werkstoffe schlagzäh, abriebfest und dauerhaft belastbar sein, beispielsweise in Förderanlagen, Dosiersystemen oder Maschinenbauteilen.

Ebenso wichtig ist die chemische Beständigkeit gegenüber Fetten, Ölen, Säuren sowie Reinigungs- und Desinfektionsmitteln. Der Werkstoff darf dabei weder beschädigt werden noch die Qualität der Lebensmittel beeinflussen.

Darüber hinaus müssen lebensmittelechte Kunststoffe hohen Hygieneanforderungen genügen. Glatte, porenfreie und leicht zu reinigende Oberflächen verhindern die Anhaftung von Produktresten und Mikroorganismen. Zudem dürfen Lebensmittel weder geschmacklich noch geruchlich durch den Kunststoff beeinträchtigt werden. Welche Werkstofflösung geeignet ist, hängt daher immer von den Anforderungen der jeweiligen Anwendung ab.

Diese Anforderungen sind besonders bei Bauteilen für die Lebensmittelindustrie entscheidend. Rollen, Walzen, Abstreifer und Dichtungen müssen lebensmittelkonform, hygienisch und dauerhaft belastbar sein. Mehr zu unseren Bauteilen für die Lebensmittelindustrie erfahren Sie hier.

Welche Kunststoffe sind lebensmittelecht? Werkstoffe im Überblick

Für den Lebensmittelkontakt kommen verschiedene Kunststoffe infrage. Welcher Werkstoff geeignet ist, hängt von den Anforderungen an Temperaturbeständigkeit, Chemikalienresistenz, mechanische Belastbarkeit und Hygiene ab. Entscheidend ist dabei stets die konkrete Materialtype und deren nachgewiesene Konformität für den vorgesehenen Einsatzbereich.

Werkstoff Lebensmitteleinsatz Wichtige Eigenschaften Temperaturbeständigkeit* Typische Anwendungen
PE / HDPE
(Polyethylen / High Density Polyethylen)
Ja Gute Chemikalienbeständigkeit, feuchtigkeitsresistent, robust niedrig bis mittel Schneidbretter, Behälter, Folien
PP (Polypropylen) Ja geringes Gewicht, gute Chemikalienbeständigkeit mittel bis hoch Frischhaltedosen, Deckel, Behälter
PET / PETG Ja Transparent, schlagfest, gute Formstabilität mittel Verpackungen, Flaschen, Schalen
PTFE
(Polytetrafluorethylen)
Ja Sehr hohe Temperaturbeständigkeit, hervorragende Chemikalienbeständigkeit, Antihaft-Eigenschaften sehr hoch Antihaftflächen, Dichtungen
PA (Polyamid) Ja Hohe mechanische Festigkeit, verschleißfest, belastbar hoch Führungen, Lager, technische Maschinenteile
POM (Polyoxymethylen) Ja Hohe Steifigkeit, geringe Reibung, gute Maßhaltigkeit hoch Zahnräder, Gleitlager, Präzisionsbauteile
PC (Polycarbonat) Ja Transparent, schlagfest, formstabil mittel bis hoch Transparente Schutz- und Sichtteile
PU (Polyurethan) Ja Abriebfest, elastisch, hohe Belastbarkeit, gute Dämpfungseigenschaften mittel bis hoch Förderrollen, Abstreifer, Dichtungen, Walzen

* Die tatsächliche Temperaturbeständigkeit hängt von der jeweiligen Materialtype und Anwendung ab. Maßgeblich sind stets die Herstellerangaben und die Konformitätsnachweise

FDA konforme Kunststoffe

Lebensmittelechtes Polyurethan (PU/ PUR)

Für viele technische Anwendungen in der Lebensmittelindustrie ist lebensmittelechtes Polyurethan (PU) eine besonders leistungsfähige Alternative. Der Werkstoff kombiniert hohe Abriebfestigkeit, Elastizität und Zähigkeit und eignet sich damit vor allem für bewegte oder mechanisch beanspruchte Bauteile mit Lebensmittelkontakt.

Im Gegensatz zu vielen starren Platten- und Verpackungskunststoffen kann Polyurethan dauerhafte dynamische Belastungen aufnehmen und gleichzeitig eine hohe Verschleißbeständigkeit bieten. Das macht lebensmittelechtes PU besonders interessant für Anwendungen, bei denen Reibung, Stöße oder Abrieb eine Rolle spielen. Für den Einsatz im Lebensmittelkontakt stehen spezielle EU-10/2011- und FDA-konforme PU-Systeme zur Verfügung. Entscheidend ist dabei nicht der Werkstoffname allein, sondern die konkrete Rezeptur und deren nachgewiesene Konformität. Durch die gezielte Auswahl der Rohstoffe können migrationsarme Werkstoffsysteme entwickelt werden, die die Anforderungen der Lebensmittelindustrie erfüllen.

Typische Einsatzbereiche sind Förderrollen und Förderwalzen, Abstreifer, Dichtungen, Puffer sowie weitere Bauteile in Lebensmittelmaschinen. Gerade dort, wo hohe mechanische Belastungen auftreten, kann Polyurethan seine Stärken gegenüber anderen Kunststoffen ausspielen. Ein weiterer Vorteil ist die flexibel einstellbare Shore-Härte. Je nach Anwendung kann das Material von weich-elastischen Abstreifern bis hin zu hochbelastbaren Rollen und Walzen ausgelegt werden. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Ratgeber zur Shore-Härte von Polyurethan.

Als Hersteller entwickelt und verarbeitet INTERNORM lebensmittelkonforme Polyurethan-Systeme für individuelle Anforderungen. Durch das PU-Gießverfahren können Bauteile exakt auf Anwendung, Belastung und Geometrie abgestimmt und bei Bedarf mit entsprechender Konformitätserklärung geliefert werden. Zudem können bereits kleine und mittlere Serien wirtschaftlich produziert werden.

Einsatzbereiche in der Lebensmittelindustrie

Lebensmittelechte Kunststoffe sind aus der modernen Lebensmittelindustrie nicht mehr wegzudenken. Sie kommen überall dort zum Einsatz, wo Materialien mit Lebensmitteln in Kontakt kommen oder hohe Anforderungen an Hygiene, Reinigung und Verschleißfestigkeit bestehen.

Verpackung, Lagerung und Warenpräsentation: Lebensmittelechte Kunststoffe werden für Behälter, Schalen, Folien und Platten eingesetzt, um Lebensmittel hygienisch zu lagern, zu transportieren und zu präsentieren. Typische Werkstoffe sind PE, PP und PET. Auch Wannen und Auslagen für Backwaren im Einzelhandel profitieren von lebensmittelkonformen Kunststoffen, die sich leicht reinigen lassen.

Maschinenbau und Lebensmittelverarbeitung: In Produktionsanlagen kommen lebensmittelechte Kunststoffe überall dort zum Einsatz, wo Bauteile direkten oder indirekten Lebensmittelkontakt haben. Dazu zählen beispielsweise Führungen, Lager, Dichtungen oder Abstreifer. Neben der Konformität für den Lebensmittelkontakt sind hier vor allem Verschleißfestigkeit, Reinigungsfähigkeit und eine lange Lebensdauer gefragt.

Fördertechnik: Förderanlagen stellen besonders hohe Anforderungen an die eingesetzten Werkstoffe. Rollen, Walzen, Förderbänder und Abstreifer sind permanent mechanischen Belastungen ausgesetzt und müssen gleichzeitig hygienische Standards erfüllen. Lebensmittelechtes Polyurethan wird hier häufig eingesetzt, da es eine hohe Abriebfestigkeit mit Elastizität und Belastbarkeit verbindet. INTERNORM fertigt hierfür unter anderem lebensmittelkonforme Rollen, Walzen und Abstreifer nach Maß für die Lebensmittelindustrie.

Sortierfinger Lebensmittelecht

„Lebensmittelecht” ist nicht gleich spülmaschinen- oder backofenfest

Ein häufiges Missverständnis besteht darin, dass ein lebensmittelechter Kunststoff automatisch für die Spülmaschine, heiße Lebensmittel oder den Einsatz im Backofen geeignet ist. Tatsächlich beschreibt die Lebensmittelechtheit lediglich, dass der Werkstoff bei bestimmungsgemäßem Lebensmittelkontakt keine bedenklichen Stoffe abgibt und die Qualität der Lebensmittel nicht beeinträchtigt. Aussagen zur Temperaturbeständigkeit lassen sich daraus jedoch nicht ableiten.

Ob ein Kunststoff hohen Temperaturen standhält, hängt von der jeweiligen Materialtype und ihren technischen Eigenschaften ab. Während einige Werkstoffe auch bei erhöhten Temperaturen formstabil bleiben, können andere ihre mechanischen Eigenschaften verlieren oder sich verformen. Deshalb sollten Lebensmittelechtheit und Temperaturbeständigkeit immer getrennt betrachtet werden.

Für die Bewertung eines Produkts lohnt sich ein Blick auf die Kennzeichnung. Das bekannte Glas-Gabel-Symbol zeigt an, dass das Material grundsätzlich für den Lebensmittelkontakt geeignet ist. Zusätzliche Hinweise des Herstellers, beispielsweise zu maximalen Einsatztemperaturen oder zur Spülmaschinenfestigkeit, geben Aufschluss über die zulässigen Einsatzbedingungen.

Wer Kunststoffe für den Lebensmittelkontakt auswählt, sollte daher nicht nur auf die Lebensmittelechtheit achten, sondern auch prüfen, ob der Werkstoff die thermischen und mechanischen Anforderungen der jeweiligen Anwendung erfüllt.

Lebensmittelechter Kunststoff im Überblick

Lebensmittelechte Kunststoffe sind unverzichtbar für Verpackungen, Lagerbehälter, Produktionsanlagen und technische Bauteile mit Lebensmittelkontakt. Voraussetzung für ihren Einsatz ist die nachgewiesene Konformität mit den geltenden gesetzlichen Anforderungen, insbesondere der EU-Verordnung 10/2011 und dem LFGB. Welcher Kunststoff geeignet ist, hängt von den jeweiligen Einsatzbedingungen ab. Während PE, PP und PET häufig für Verpackungen und Behälter verwendet werden, kommen PA, POM oder PTFE vor allem in technischen Anwendungen zum Einsatz. Für bewegte und mechanisch stark beanspruchte Bauteile bietet lebensmittelechtes Polyurethan besondere Vorteile durch seine hohe Abriebfestigkeit, Elastizität und Belastbarkeit.

INTERNORM entwickelt und fertigt hierfür individuelle Kunststofflösungen, die speziell auf die Anforderungen der Lebensmittelindustrie abgestimmt sind. Von Rollen und Walzen für die Fördertechnik über Abstreifer bis hin zu Präsentationswannen für Backwaren entstehen so wirtschaftliche und langlebige Bauteile für anspruchsvolle Anwendungen mit Lebensmittelkontakt.

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FAQ

Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen zum Thema lebensmittelechte Kunststoffe.

Welche Kunststoffe sind lebensmittelecht?
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Zu den lebensmittelechten Kunststoffen zählen Polyethylen (PE/HDPE), Polypropylen (PP), PET/PETG, PTFE, Polyamid (PA) und Polycarbonat (PC) sowie lebensmittelechtes Polyurethan. Entscheidend ist nicht der Kunststofftyp allein, sondern die konkrete, nach EU 10/2011 zertifizierte Type mit Konformitätserklärung.

Ist PP immer lebensmittelecht?
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Nein. Polypropylen ist grundsätzlich für den Lebensmittelkontakt geeignet, aber nur die konkret zertifizierte Rezeptur ist konform. Additive, Farbstoffe oder recycelte Anteile können die Lebensmittelechtheit ausschließen – maßgeblich ist die Konformitätserklärung.

Ist Polyurethan lebensmittelecht?
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Ja, es gibt lebensmittelechte PU-Systeme, die nach EU 10/2011 und teils FDA konform sind. Lebensmittelechtes Polyurethan ist besonders abriebfest und elastisch und wird für Förderrollen, Abstreifer und Dichtungen in Lebensmittelmaschinen eingesetzt.

Woran erkenne ich lebensmittelechten Kunststoff?
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An der Kennzeichnung mit dem Glas-Gabel-Symbol und – für Bauteile – an der Konformitätserklärung des Herstellers nach Verordnung (EU) Nr. 10/2011. „Lebensmittelecht” allein ohne Nachweis ist keine rechtsverbindliche Angabe.