Polyurethan

Polyurethane haben sich als technische Konstruktionswerkstoffe in vielen Anwendungsbereichen bewährt. Die weite Verbreitung verdankt der Kunststoff seinen herausragenden Produkteigenschaften.

Polyurethane machen unser Leben komfortabler, sicherer und angenehmer. Beim Sport und in der Freizeit, in der Landwirtschaft genauso wie im Maschinenbau. Als Armlehne, Sieb, Sortierstern, Halbzeug, Kabelummantelung, Walzen oder Rollen u.v.m. bietet das Produkt Höchstleistungen.

Polyurethan besteht im Wesentlichen aus zwei chemischen Grundstoffen: Isocyanat und Polyol. Beim Vermischen der beiden verarbeitungsfertigen flüssigen Systemkomponenten entsteht ein reaktionsfähiges Gemisch. Durch das Beimengen von verschiedenen Hilfsmitteln, wie Katalysatoren, Treibmitteln, Stabilisatoren u.a. kann man die Materialeigenschaften individuell einstellen und dem Einsatzzweck anpassen.

Je nach Rezeptur und Mischungsverhältnis beeinflusst man die physikalischen und chemischen Eigenschaften des Endproduktes. Es steht ein weiter Bereich an einsetzbaren Mixturen zur Verfügung.

Polyurethan – Elastomere sind hochbelastbar, frei von Weichmachern, biologisch abbaubar und beständig gegen eine Vielzahl von chemischen Substanzen wie Öle, Fette und Lösemittel. Unser Kunststoff ist im Shorehärtebereich von 20 Shore A bis 70 Shore D flexibel und reißfest über einen weiten Temperaturbereich. Polyurethan ist daher der ideale Werkstoff für Rollen- und Walzenbeläge, Antriebs- und Lagerelemente, für Dichtungen, Halbzeuge und Profile, für elastische Formen, Sicherheits- und Siebelemente.

Mit einem weltweiten Jahresverbrauch von mehr als sieben Millionen Tonnen zählen die Polyurethane heute zu den wichtigsten Kunststoffen. Und der Bedarf wird weiter zunehmen, denn Kunststoffe sind die Schrittmacher des Fortschritts.