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Bernard Tepe
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Lackieren von Metallverpackungen

Walzenbeschichtung

Die Walzenbeschichtung in der großindustriellen Fertigung hat als effektives, verlustarmes Verfahren zur Erzeugung dünner, homogener und zum Teil hochglänzender Lackschichten bei ebenen großflächigen Bauteilen (Platinen, Bleche, Tafeln und Folien) einen hohen Stellenwert.

Entsprechend der Bauteilgeometrie wird zwischen Tafel- und Bandlackierung unterschieden. Die Bandlackierung (Reversebetrieb) hat aufgrund ihrer kontinuierlichen Betriebsweise und der einfacheren Handhabung des Substrates gegenüber der Tafellackierung (Gleichlaufbetrieb) erhebliche technologische Vorteile.

Wir stellen Walzen für Ihre Individuelle Blechlackierung her.

 Geschützte Bänder. In unseren Beschichtungslinien werden flüssige Isolationsstoffe, Chemikalien oder Lacke hochpräzise auf das Stahlband aufgetragen. Die so vorbehandelten Bänder bieten der weiterverarbeitenden Industrie perfekte Eigenschaften und Oberflächen und ersparen hier weitere aufwendige Prozessschritte. Dadurch besitzen beschichtete Bänder hohe Marktchancen.

Schneller Coaterwechsel. Durch unsere Rollcoater in der Beschichtungskammer erfolgt der Auftrag der Beschichtung direkt auf der Bandunter- und der Bandoberseite. Unser Konstruktionsvorteil: die Wechselcoater-Anordnung. Bei einem Wechsel des Beschichtungsmediums werden einfach die zwei aktiven Coaterdecks vom Band genommen und aus der Linie herausgefahren. Gleichzeitig wird ein neues Paar in die Linie eingefahren und an das Band angestellt. Dieser schnelle Wechsel sorgt im laufenden Prozess mit Endlosband für eine extrem kurze unbeschichtete Bandlänge. So entsteht eine perfekte Symbiose aus hoher Produktivität und Flexibilität. Die Schichten werden in der Ofenzone getrocknet. Selbstverständlich werden während des gesamten vorgesteuerten Prozesses kontinuierlich die Trockenfilmdicke gemessen und die Anlage entsprechend vollautomatisch nachgeregelt.

Höhere Walzenstandzeiten

Ermöglicht durch den Einsatz von Polyurethan-Kunststoffbeschichtungen Intec RT lassen sich die Standzeiten von Quetsch-, Lackier-, und Transportwalzen für die Aluminium – und Dosenindustrie deutlich verlängern.

Neues Verfahren eingesetzt: Den Qualitätsvorsprung musste man sich bislang durch höhere Preise erkaufen. Mit einem neuen Fertigungssystem zum Aufbringen von Polyurethanbelägen konnten die Kosten in diesem Bereich nun stark reduziert werden. Polyurethane können bei Internorm im ähnlichen Preisniveau wie Gummiwalzen bezogen werden.

Hoher Spareffekt: Transport- und Wartungskosten von bis zu 30 Prozent lassen sich einsparen. Der Grund: wesentlich höhere Standzeiten der PU – Werkstoffe.

Wie Kostenersparnisse möglich werden:

  • Das Rotationsverfahren erlaubt es, Polyurethanbeschichtungen ohne das aufwendige Ein- und Ausformen der Walze und irgendwelcher Temperprozesse auf saubere metallische Walzen- und Rollenkerne aufzubringen.
  • Das hochreaktive Polyurethansystem Intec RT benötigt wesentlich kürzere Fertigungszeiten, polymerisiert schneller aus und ermöglicht einen geringeren Materialverlust und Energieverbrauch.
  • Wie beim Heißgießverfahren sind auch Konturbeschichtungen und Sandwichsysteme möglich.

An den guten Eigenschaften des Polyurethans ändert sich nichts – nur das Aufbringverfahren wurde erheblich optimiert und durch das kleine Fertigungsaufmass die Nachbearbeitung – das Drehen – wesentlich erleichtert.

Polyurethanbeschichtete Walzen und Rollen im Rotationsverfahren haben

  • eine optimale Hydrolysebeständigkeit,
  • hohe Verschleißfestigkeit und
  • gute chemische Beständigkeit gegenüber Ölen, Fetten und Lösemitteln.

Besonders gute Performances bieten PU Beschichtungen, wenn es um dynamische Belastungen, Abrieb- und Weiterreißwiderstand und guten Lackauftrag geht.

Hervorragende Einsatzmöglichkeiten werden vor allem in der Stahlindustrie,Dosenindustrie und der Aluminiumbearbeitung gesehen.

Die Walzen werden dort zum Glätten, Abquetschen, Lackieren, Transportieren, Antreiben und Schützen benötigt.

Aufgrund des Fertigungsverfahrens sind die Polyurethanbeläge von Internorm besonders homogen. Dies ist besonders bei Rollen- und Walzenbeschichtungen wichtig, die mit hochempfindlichen Produkten (z.B. lackierte Aluminiumbeläge) in Kontakt kommen. Alle Unebenheiten der Walzenbeschichtung würden hier bleibende Markierungen einarbeiten.

Zwei Systeme stehen zur Verfügung.

  • Ein Produkt auf Polyether Basis ist für Anwendungen, die eine gute Hydrolysebeständigkeit benötigen
  • Ein zweites auf Polyester Basis findet Gebrauch, wenn es um mechanische Belastbarkeit, mechanischen Verschleiß und guter Beständigkeit gegen Öle und Fette geht.

Beste Voraussetzungen:

  • Mit dem neuen Polyurethanbeschichtungssystem von Internorm steht nun ein Fertigungsverfahren zur Verfügung, das auf die Bedürfnisse der Industrie optimal zugeschnitten ist.
  • Die Optimierung der Standzeiten ohne große Mehrkosten sollte ein Versuch wert sein.