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Internorm

Vom Anfang bis Heute

Kompetenz seit über 30 Jahren

Seit über 30 Jahren steht Internorm für herausragende technische Leistungsfähigkeit, für Innovation, Qualität und Vertrauen.

1987

Der Anfang einer Erfolgsgeschichte

Franz Grimme, Inhaber der Grimme Landmaschinenfabrik, erkennt das Potential von Polyurethan. Er übernimmt die Internorm Walzen GmbH in Hannover. Davon überzeugt, dass dieses PUR-Material für den Einsatz in seinen Kartoffelrodern ideal ist, verlegt er den Betrieb nach Damme. Hier startet er mit drei Mitarbeitern den Aufbau der Firma Internorm. In der „Alten Schmiede“ werden eine selbstgebaute 1-Hand-Gießanlage, eine Dreh- und Schleifbank sowie alte Öfen genutzt, um Druck- und Lackierwalzen anzufertigen.

Von neuen Erfahrungen bis zur hochmodernen Gießanlage

Walzen werden weiterhin im Handgießverfahren hergestellt. Nach der Zeit des Experimentierens und dem Aufbau eines reichen Erfahrungsschatzes wird die erste Polyurethangießanlage in Betrieb genommen. Ziel ist es, die Qualität der Lackierwalzen zu verbessern. Auch soll es möglich sein, mit nun vier Mitarbeitern noch andere Produkte zu produzieren. Zunächst sind es nur Walzen, später auch Rollen, Räder oder Mitnehmer. Die Lackierwalzen werden im eigenen Haus gedreht und geschliffen.

1988

1989

Das gute Ergebnis gefällt und motiviert

Mehr und mehr etabliert sich Internorm als Spezialist für die Herstellung moderner und leistungsstarker Kunststoff-Produkte. Das Konzept, die inzwischen sechs Mitarbeiter eigenverantwortlich tüfteln zu lassen, geht auf. Der gummielastische Werkstoff Polyurethan erweist sich als vielseitig einsetzbar und zukunftsweisend. Weil das Material nicht nur verschleißfest, sondern auch sehr flexibel in der Fertigung ist, lassen sich Kundenwünsche individuell erfüllen.

Positive Entwicklung - steigende Nachfrage

Die Kapazität der noch neuen Anlage verlangt bereits eine Ausweitung. Die Lösung ist ein Wechsel der Produktionsstätte. Internorm zieht mit acht Mitarbeitern in die alte Versuchsbauhalle der Grimme Landmaschinenfabrik und profitiert von 600 Quadratmetern Fläche. Das hohe Auftragsvolumen, Qualität und Arbeitsbedingungen müssen optimiert werden. Eine Gießanlage für Lackierwalzen-Beschichtungen, eine Niederdruck-Gießanlage zur Herstellung von Rollen und eine Sandstrahlanlage werden zusätzlich integriert.

1990

1991-1992

Sternenstunden! Zugang zu neuen Märkten

Ein Rundläufer mit Schleudervorrichtung für Sterne wird eingerichtet. Zahlreiche neue Geschäftsfelder ergeben sich. Und der sogenannte „Zwölffingerstern“ wird ein Bestseller. Anwendung finden die Sterne bei Erntemaschinen aller Hackfrüchte, beim Sortieren von Gemüse, in der Recyclingindustrie oder bei der Be- und Verarbeitung von Holz, Kompost, Kies, Steinen oder Erden. Hunderte Sterne-Varianten werden produziert: mit unterschiedlichen Durchmessern, Abmessungen und in allen Farben.

Einstieg in den internationalen Markt

Sechs Jahre nach der Gründung wagt sich das Unternehmen, das mittlerweile 21 Beschäftigte zählt, auf den internationalen Markt. Im Mai 1993 präsentiert sich Internorm erstmals auf der „Metpack“ (Fachmesse für Metallverpackungen) in Essen. Die allgemeine Rezession in diesem Jahr lässt sich mit einem Umsatzzuwachs von 14 Prozent und der Investition in ein Schleifaggregat meistern.

1993

1994-1995

Willkommener Raumgewinn an neuer Produktionsstätte

Die dynamische Entwicklung vom Kleinunternehmen zum mittelständischen Betrieb mit jetzt 27 Beschäftigten erfordert laufend mehr Platz. Um ein professionelles Arbeitsumfeld zu schaffen, entscheidet sich Franz Grimme für eine neue, 2.455 Quadratmeter große Produktionshalle mit Bürotrakt in Damme, Turmweg 5 (Industriegebiet). Angeschafft werden eine neue Niederdruck-Gießanlage, eine Walzen-Schleifmaschine, drei Rundschleudertische und eine Universalprüfmaschine.

Spritzgusstechnologie im Blickpunkt

Um große Stückzahlen an Stützrollen und Multisep-Sternen fertigen zu können, investiert das Unternehmen in eine leistungsstarke Spritzgussanlage. Damit lassen sich Formteile von 20 bis 580 Gramm spritzen. Die Schließkraft der Maschine beträgt 125 Tonnen.

1996

1997 -1998

Bau einer neuen Lagerhalle

Der positive Aufwärtstrend, den Internorm elf Jahre nach der Firmengründung verzeichnen kann, macht Erweiterungen notwendig. Um die Kapazitäten zu erhöhen, wird eine Lagerhalle mit einer Fläche von über 1.300 Quadratmetern angebaut. Damit wächst die gesamte Betriebsfläche auf 3.779 Quadratmeter an. Kräftigt investiert wird außerdem in den Maschinenpark mit einer Reaktionsgießmaschine und einer weiteren Spritzgussmaschine.

Internationale Messeauftritte führen zu Neukunden

Die kontinuierliche Weiterentwicklung spiegelt sich auch wieder in den zunehmenden Messe-Aktivitäten. 1999 ist das Unternehmen gleich auf zwei internationalen Messen vertreten. Zum einen auf der METPACK, der internationalen Fachmesse für Metallverpackungen in Essen. Dort stehen vor allem Neuheiten und Produktverbesserungen im Mittelpunkt. Zum anderen auf der METEC in Düsseldorf (Internationale Fachmesse für Metallurgie).

1999

2000

Neue Kontakte im Agrarsektor

Zu Beginn des neuen Jahrtausends konzentriert sich das Unternehmen darauf, neue Kunden aus dem Agrarsektor zu akquirieren. Dieser Schritt zahlt sich relativ schnell aus. So lassen sich viele neue Kunden gewinnen, nicht zuletzt überzeugen dabei die Flexibilität und Bereitschaft von Internorm, jede Aufgabe zu lösen.

Entwicklungs- und Konstruktionsabteilung bewirkt neuen Firmenslogan

Mithilfe des Computers und einer speziellen Software konstruiert Internorm die gewünschten Produkte und stellt sie den Kunden als dreidimensionale Objekte virtuell dar. Nicht nur geometrische, sondern auch physikalische Eigenschaften wie Spannungen und Dehnungen im Bauteil lassen sich simulieren. Zu diesem Leistungsangebot passt perfekt der neu entwickelte Firmenslogan: „Von der Idee bis zur Serie“. Er thematisiert den kompletten Rundum-Service.

2001

2002

Wachstum verlangt zukunftsorientierte Produktionsstätte

Die Internorm Produktpalette wächst und die Absatzmengen steigen. Gleichzeitig vergrößert sich die Reichweite zur Kundenbelieferung. Am aktuellen Standort lässt sich die wachsende Nachfrage nicht mehr bedienen. Eine neue Produktionsstätte bietet sich an. Durch den Bau am Standort Robert-Bosch-Straße 5 entstehen dort eine 6.860 Quadratmeter umfassende Produktionshalle und ein 1.016 Quadratmeter großes Verwaltungsgebäude.

Mehr Möglichkeiten – neuer Firmenname und eine Rotationsgießanlage

Die neue Produktionsstätte erweitert das Leistungsspektrum. Die Beschichtung von Rollen und Walzen mit Kunststoff bzw. Polyurethan ist nicht mehr alleiniger Schwerpunkt. Gleichzeitig werden individuelle Formteile angeboten. Produzierbar sowohl im Spritzguss- als auch im Gießverfahren. Diese Entwicklung wird nach außen hin demonstriert, durch die Umbenennung der Firma zum 1. Januar: von „Internorm Walzen GmbH“ in „INTERNORM Kunststofftechnik GmbH“. Ende 2003 sind 65 Beschäftigte im Unternehmen.

2003

2004

Ausbau des Maschinenparks und Zertifizierung

Ein wichtiger Aspekt in nahezu allen Arbeitsbereichen ist eine zuverlässige und effektive Qualitätssicherung. Die Zertifizierung der INTERNORM Kunststofftechnik GmbH nach DIN ISO 9001 ist ein bedeutender Schritt und bestätigt die hohe Qualität schwarz auf weiß. Die Qualitätsauszeichnung umfasst die Entwicklung, Fertigung, Beratung und den Vertrieb von PUR-Formgießartikeln, Walzen und technischen Spritzgussartikeln.

Einführung von Intec D und Intec E 70°D

Zwei neue, hochwertige PUR-Materialien werden eingeführt. Sie sichern die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens auf dem Kunststoffmarkt. Beide Gießsysteme zeichnen sich durch ihre Wirtschaftlichkeit und den qualitativ hochwertigen Ergebnissen aus. Die somit ausgeweitete Produktpalette entspricht voll und ganz den Wünschen der Kunden, die nun aus einer Bandbreite von sehr weichen bis sehr harten Kunststoffartikeln wählen können.

2005

2006

Größtes Formteil der Firmengeschichte gegossen

Die Zahl der Mitarbeiter ist auf 75 gestiegen. Um den wachsenden Bedarf an kleineren Kunststoffartikeln decken zu können, investiert INTERNORM in eine neue Spritzgussanlage mit 80 Tonnen Schließkraft. So lassen sich zusätzlich Artikel mit einem Gewicht bis 160 Gramm spritzen. Ein Highlight der Firmengeschichte: Das größte Formteil, eingesetzt zum Pressen von Edelstahlspülen, wird gegossen (PU-Platte 1200x2000x350 Millimeter / 1.100 kg).

Nächste Erweiterung unerlässlich

Nur vier Jahre nach dem Umzug an den neuen Standort ist die nächste Erweiterung notwendig. Um zusätzliche Kapazitäten zu schaffen, wird die Produktionshalle um 2.000 Quadratmeter vergrößert. Insgesamt 96 Mitarbeiter stehen mittlerweile auf der Lohnliste. Der Jahresumsatz liegt bei 18 Millionen Euro. Für eine Gesamtsumme von einer Million Euro wird in diesem Jahr in sechs Maschinen investiert, u. a. in eine Walzenwaschanlage und eine Strahlkabine.

2007

2008

Eigener Werkzeugbau und neue Spritzgussmaschine

Eine zusätzliche Spritzgussmaschine mit 700 Tonnen Schließkraft wird installiert. Sie ermöglicht es, Teile mit bis zu 4 Kilogramm Schussgewicht zu fertigen. Hinzu kommt eine weitere Neuerung im Arbeitsprozess, die einen Schritt nach vorn bedeutet: das CNC-Bearbeitungszentrum. Mit dem Start dieses Zentrums steigt INTERNORM in den eigenen Werkzeugbau ein.

PUR-Sparten-Übernahme von Ruma Rubber

INTERNORM kauft die PUR-Sparte inklusive aller Kundenkontakte der Ruma Rubber BV aus den Niederlanden und verlagert die Produktion nach Damme. Damit beginnt eine neue Zusammenarbeit und der Start in neue Marktbereiche der Flughafenindustrie. Inzwischen beschäftigt Internorm 115 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

2009

2010

Neue bauliche Veränderungen

Das Unternehmen mit jetzt 120 Mitarbeitern wächst kontinuierlich. Der generierte Umsatz liegt bei 20 Millionen Euro. Eine erneute Kapazitätserweiterung ist erforderlich. So wird ein neues Lager mit 2.750 Quadratmetern Grundfläche errichtet. Der Maschinenpark wird um eine zusätzliche Niederdruckgießanlage erweitert. In diese Zeit fällt auch die Gründung des Betriebsrates.

Erweiterungsbauten auf dem Firmengelände

Nach den Bauarbeiten fürs neue Lager stehen die Zeichen weiterhin auf Wachstum: Dazu trägt die positive Geschäftsentwicklung bei. Doch auch die Mitarbeiteranforderungen nach Schulungen und Harmonie sind gute Gründe. Ein zweistöckiger Anbau wird realisiert. Im Erdgeschoss entsteht eine Kantine und im Obergeschoß Schulungsräume und Büros. Mit einer neuen Gießanlage wird außerdem in weitere Technik investiert.

2011

2012

Jubiläumsjahr (25 Jahre INTERNORM)

Als Reaktion auf steigende Energiepreise investiert INTERNORM in ein eigenes Erdgas-Blockheizkraftwerk, um unabhängiger zu sein. Außerdem wird eine zusätzliche Walzen-Schleifanlage installiert. Hinzu kommen Messeaktivitäten. So ist INTERNORM einerseits auf der führenden und größten Fachmesse für Schüttguttechnologien in Deutschland, der „Schüttgut“, in Dortmund vertreten, andererseits auf dem „Agrosalon“ in Russland, der größten internationalen Fachmesse für Agrartechnik und moderne Landwirtschaft.

Internationale Messeauftritte

Zum ersten Mal präsentiert sich INTERNORM auf der Bauma, der weltweit führenden Messe der Bauindustrie in München. Zusätzlich findet ein Auftritt als Aussteller auf der AG Connect Expo in Kansas City (USA) statt. INTERNORM präsentiert innovative Produkte und nutzt die Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen. Die andauernde Nachfrage verlangt in der Produktion die Installation einer zusätzlichen Spritzgussmaschine mit 300 Tonnen Schließkraft.

2013

2014

Neue Kundenkontakte auf der IFAT

Den Erstauftritt auf der IFAT, der Weltleitmesse für die Abfall- und Rohstoffwirtschaft, in München, absolviert INTERNORM erfolgreich: Es werden neue Kundenbereiche erschlossen. Die Zahl der Beschäftigten steigt in diesem Jahr auf 170.

Weitere Neuanstellungen und Maschinenpark-Erweiterung

Auf der Ligna 2015, der Weltleitmesse der Holzindustrie in Hannover, ist INTERNORM als Aussteller vertreten. Besonders hervorstechend sind erkenntnisreiche Gespräche mit den Fachleuten der Branche. Im Blickpunkt steht zudem die Thematik neuartiger Reifen, die mit speziellen Schäumen gefüllt werden. Am Standort in Damme werden Erweiterungen geplant und neue Mitarbeiter eingestellt.

2015

2016-2017

Vielversprechende Projekte und Ausweitung der Kapazität

Innovationen sind im Gespräch. Vielversprechende Projekte in der E-Mobilität und im Bereich der regenerativen Energien werden vorangetrieben. Zusätzlich entwickelt INTERNORM Sandwichsysteme und ultra-weiche Beschichtungen für Lackierwalzen. Während die Zahl der Mitarbeiter die 200er Marke erreicht, entsteht der geplante Zuwachs: ein neues Logistikzentrum mit einer Grundfläche von 4.300 Quadratmetern und eine um 3.000 Quadratmeter vergrößerte Produktionsfläche.

Es geht weiterhin gut voran

Investiert wird aktiv in den Ausbau und in die Modernisierung der Produktionsanlagen. Zusätzlich werden eine Walzenschleifanlage, eine Kaltgießanlage und fünf neue Spritzgussmaschinen integriert. Die größte der neu installierten Anlagen ist eine 1.500 Tonnen Spritzgussmaschine, die zusätzlich über einen Roboter verfügt. Zusätzlich zu den Anschaffungen wird weiteres Personal eingestellt. Bei einem erwirtschafteten Umsatz von 40 Millionen Euro sind Ende des Jahres 240 Beschäftigte im Unternehmen.

2018

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